Kurzinformationen zu unserem Blogbeitrag
Beitrags-Autor: Jan
Durchschnittliche Lesezeit: 6 Min.
Kategorie: Trends
Veröffentlichungsdatum: April 2024
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Naturbelassene Biomasse Brennstoffe – Energiegewinnung mit reinem Gewissen

Im Zusammenhang mit regenerativen Energien versteht man unter dem Begriff Biomasse Brennstoffe alle organischen Stoffe pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, die als Energieträger genutzt werden. Weit gefasst ist Biomasse die gesamte durch Pflanzen, Tiere und Menschen anfallende oder erzeugte organische Substanz. Rein physikalisch gesehen ist Biomasse nichts anderes als chemisch gebundene Sonnenenergie.

Bei Heizsystemen, die Biomasse als Brennstoff nutzen, spricht man von sogenannten Biomasseheizungen. Unsere Biomasseheizungen verwerten nachwachsende Biomasse in Form von Holzhackschnitzeln, Pellets sowie Resthölzer und Hobelspäne aus der holzverarbeitenden Industrie und wandeln diese in Heizwärme um. Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern gelten nachwachsenden Brennstoffe wie Holz als CO₂-neutral. Das bedeutet, dass während des Verbrennungsprozesses nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie zuvor während der Photosynthese beim Wachsen aufgenommen wurde. Somit ergibt sich ein geschlossener Kohlenstoffkreislauf.

Hackschnitzel

Nahaufnahme von Holzhackschnitzeln

Holzhackschnitzel, auch als Hackschnitzel oder Hackgut bezeichnet, sind naturbelassene Holzstücke, die maschinell mit mobilen oder stationären Holzhackern zerkleinert werden. Für diesen Zweck werden vor allem Waldrestholz aus der Durchforstung und chemisch unbehandeltes Industrierestholz und Gebrauchtholz genutzt. Für letzteres kommen häufig stationäre Schredder zum Einsatz. Zum Beispiel in holzverarbeitenden Betrieben wie Tischlereien oder Zimmereibetriebe. Mitunter erhalten Holzhackschnitzel aus der Landschaftspflege und aus landwirtschaftlichen Kurzumtriebsplantagen (KUP) zunehmendes Interesse.

Beim Energiegehalt der Hackschnitzel, spielt die Hackgutqualtiät eine große Rolle, denn die unterschiedlichen Kesselsysteme sind meistens nur auf eine bestimmte Güteklasse ausgelegt. Weicht diese von den Herstellerangaben zum Referenzbrennstoff ab, ist ein störungsfreier, emissionsarmer sowie effizienter Anlagenbetrieb gefährdet. Man unterscheidet folgende Qualitätsparameter: Partikelgröße und Feinanteile, Heizwert, Wassergehalt, Aschegehalt und Fremdstoffe.

Deswegen sollten Anlagenbesitzer beim Kauf ihrer Hackschnitzel auf die Norm EN ISO 17225-4 achten. Diese bezieht sich ausdrücklich auf die Nutzung von Holzhackschnitzeln in Kleinfeuerungsanlagen.

Qualitätsklasse Einheit A1 A2 B1 B2
Herkunft nach DIN EN ISO 17225-1 1.1.1 Vollbäume ohne Wurzeln[a]
1.1.3 Stammholz
1.1.4 Waldrestholz
1.2.1 Chemisch unbehandelte Holzrückstände
1.1.1 Vollbäume ohne Wurzeln[a]
1.1.3 Stammholz
1.1.4 Waldrestholz
1.2.1 Chemisch unbehandelte Holzrückstände
1.1 Wald- und Plantagenholz sowie anderes naturbelassenes Holz[b]
1.2.1 Chemisch unbehandelte Holzrückstände
1.1 Wald- und Plantagenholz sowie anderes naturbelassenes Holz[b]
1.2 Restholz aus der Industrie
1.3 Gebrauchtholz, chem. unbehandelt
Wassergehalt m.-% ≤ 10 oder ≤25 ≤ 35 max. Wert angeben max. Wert angeben
Aschegehalt m.-% in TM ≤ 1,0 ≤ 1,5 ≤ 3,0 ≤ 3,0
Heizwert MJ/kg min. Wert angeben min. Wert angeben min. Wert angeben min. Wert angeben
Schüttdichte (Anlieferungszustand) kg/srm ≥ 150
≥ 200
≥ 150
≥ 200
≥ 250
≥ 300
min. Wert angeben min. Wert angeben

[a] ohne Klasse 1.1.1.3 (Kurzumtriebsplantagenholz), falls der Brennstoff von belasteten Flächen stammt

[b] ohne die Klassen 1.1.5 (Stümpfe/Wurzeln) und 1.1.6 (Rinde)

Pellets – Brennstoffe mit hohem Heizwert

Nahaufnahme von Holzpellets

Holzpellets sind ein moderner umweltfreundlicher Brennstoff, der sich durch einen hohen Heizwert und eine praktische Handhabung auszeichnet. Hergestellt werden sie aus naturbelassenen Holz-abfällen der holzverarbeitenden Industrie und werden unter hohem Druck zusammengepresst. Als Bindemittel dient der natürliche Holzbestandteil Lignin. Des Weiteren haben Pellets anders als Stückholz dank ihrer sehr geringen Restfeuchte und ihrer homogenen Zusammensetzung einen äußerst hohen Energiegehalt. Außerdem ist ihre Größe genormt, wodurch eine Pelletheizung in der Regel vollautomatisch arbeitet. Die für die private Pelletheizung angebotenen Holzpellets haben in der Regel einen Durchmesser von 6 mm und eine Länge von ca. 1 cm bis 4 cm.

Für den störungsfreien Betrieb von Pelletheizungen sollte sich unbedingt an die in den Betriebsanleitungen angegebene Mindestanforderung an die Pellet-Qualität gehalten werden. Die Qualitätsanforderungen für Holzpellets sind in Deutschland in der Norm DIN EN 14961-2 beschrieben. Größere Biomasseheizungen wie zum Beispiel unsere RHK-AK Modellen können auch sogenannte Industriepellets verheizen. Diese weichen produktionsbedingt von den Standardmaßen ab, sind aber preislich attraktiver.

Damit die Holzpellets einwandfrei und effektiv verbrennen, müssen sie unbedingt trocken gelagert werden. Als Lagerraum eignen sich Silos oder unterirdische Zisternen. Wer seine bisherige Ölheizung durch eine neue Pelletheizung ersetzen möchte, kann auch den vorhandenen Lagerraum im Keller nutzen.

Auf die Qualität der Holzpellets haben auch der Transport und die Einbringung der Holzpellets in das Silo bzw. den Lagerraum des Kunden Einfluss. Dabei entsteht durch die mechanische Beanspruchung ein erhöhter Feinanteil in der Pelletladung. Ein zu hoher Feinanteil kann sowohl zu Störungen an Förderschnecken führen als auch das Verbrennungs- und Emissionsverhalten der Pelletheizung negativ beeinflussen. Unsere verschiedenen Bunkerfüllsysteme sorgen für eine schonende und effiziente Beförderung und Einlagerung des Brennstoffs.

Säge- und Hobelspäne – Aus Abfallprodukten Biomasse Brennstoff gewinnen

Nahaufnahme von Sägespänen

Abfallprodukte bei der Holzproduktion energetisch nutzen. Tischlereien und Zimmereien. Egal ob mit Hobelmaschine, Kreissäge, Schleifmaschine oder CNC Maschine, bei der Bearbeitung von Holz fallen jede Menge Holzabschnitte, Schleifstaub und Sägeabfall an. Diese können mit unseren stationären Holzschreddern ideal weiterverarbeitet werden. Damit lässt sich Restholz 100 % als Energiequelle nutzbar machen und Betriebe können mit einer Biomasseheizung Ihren eigenen Energiebedarf decken oder je nach Größe umliegende Gebäude sogar mitversorgen. Mit den verschiedenen Austrag- und Transportelementen aus dem Zubehör und unserem vielfältigen Produktprogramm haben wir eine Lösung für jeden Anwendungsbereich.

Die Energiepreisentwicklung in Deutschland

Holzbasierende Brennstoffe wie Holzhackschnitzel bieten einen kosteneffektiven Vorteil. Besonders Hackschnitzel weisen seit Jahren eine stabile Preisentwicklung auf. Mit Heizomat-Anlagen lässt sich zudem preiswerteres Hackgut aus Resthölzern, Straßenbegleitgrün und Durchforstungshölzern effektiv nutzen.

Im Gegensatz dazu sind die Energiekosten für Gas und Öl, vor allem zwischen 2000 und 2009, deutlich gestiegen. Da der Gaspreis an den Ölpreis gebunden ist, führte dies auch zu einem schnelleren Preisanstieg bei Gas im Vergleich zu den tatsächlichen Förderkosten. In Deutschland kommen noch die EEG-Umlagen hinzu. Der Ölpreis selbst hat in den letzten Jahren ebenfalls zugenommen. Obwohl der Rohölpreis manchmal sinkt, sorgt die instabile politische Situation in vielen Ölförderländern für eine unzuverlässige Preisentwicklung in der Zukunft.

Grafik zum Vergleich von Brennstoffen

Was kommt am Ende dabei raus?

Im Idealfall entstehen bei der Verbrennung von Biomasse aus Holz CO₂, Asche und Wasser. Die Verbrennung von Holz wird dennoch als CO₂-neutral bezeichnet, da während des Verbrennungsprozesses nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wird, wie zuvor während der Photosynthese beim Wachsen aufgenommen wurde. Somit ergibt sich ein geschlossener Kohlenstoffkreislauf. Die Feinstaub- und Ascheanteile, die während der Verbrennung freigesetzt werden, werden von unseren Heizungen mithilfe von Partikelabscheidern und Lambdasonden überwacht und herausgefiltert. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz gibt vor, welche Werte je nach Anwendungsfall erreicht werden müssen.

Eine effiziente Verbrennung des natürlichen Rohstoffs Holz in modernen Heizkesseln ist eine gute und kostengünstige Alternative zum Heizen mit Öl oder Gas. Zudem ist das Heizen mit einem Heizkessel mit Biomasse CO₂-neutral und trägt zu einem nachhaltigen Schutz der Umwelt bei.

Fazit

Die Verwendung naturbelassener Biomasse als Brennstoff für die Energiegewinnung bietet eine umweltfreundliche Alternative, die sich durch einen geschlossenen Kohlenstoffkreislauf auszeichnet. Biomasseheizungen, die Holzhackschnitzel, Pellets oder Säge- und Hobelspäne nutzen, ermöglichen eine CO₂-neutrale Verbrennung und tragen somit zu einem nachhaltigen Umweltschutz bei. Der Einsatz regenerativer Brennstoffe wie Holz erweist sich als kosteneffektive Lösung, insbesondere angesichts der stabilen Preisentwicklung von Holzhackschnitzeln. Im Vergleich zu fossilen Energieträgern wie Gas und Öl

Hi, ich bin Jan und Teil des Autorenteams. Gemeinsam mit meinen Kollegen möchte ich unsere Leser mit informativen und interessanten Inhalten auf dem neuesten Stand halten damit sie die Energiewende verstehen und aktiv dazu beizutragen können.

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Durchschnittliche Lesezeit: 6 Min.
Kategorie: Trends
Veröffentlichungsdatum: April 2024
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Naturbelassene Biomasse Brennstoffe – Energiegewinnung mit reinem Gewissen

Im Zusammenhang mit regenerativen Energien versteht man unter dem Begriff Biomasse Brennstoffe alle organischen Stoffe pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, die als Energieträger genutzt werden. Weit gefasst ist Biomasse die gesamte durch Pflanzen, Tiere und Menschen anfallende oder erzeugte organische Substanz. Rein physikalisch gesehen ist Biomasse nichts anderes als chemisch gebundene Sonnenenergie.

Bei Heizsystemen, die Biomasse als Brennstoff nutzen, spricht man von sogenannten Biomasseheizungen. Unsere Biomasseheizungen verwerten nachwachsende Biomasse in Form von Holzhackschnitzeln, Pellets sowie Resthölzer und Hobelspäne aus der holzverarbeitenden Industrie und wandeln diese in Heizwärme um. Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern gelten nachwachsenden Brennstoffe wie Holz als CO₂-neutral. Das bedeutet, dass während des Verbrennungsprozesses nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie zuvor während der Photosynthese beim Wachsen aufgenommen wurde. Somit ergibt sich ein geschlossener Kohlenstoffkreislauf.

Hackschnitzel

Nahaufnahme von Holzhackschnitzeln

Holzhackschnitzel, auch als Hackschnitzel oder Hackgut bezeichnet, sind naturbelassene Holzstücke, die maschinell mit mobilen oder stationären Holzhackern zerkleinert werden. Für diesen Zweck werden vor allem Waldrestholz aus der Durchforstung und chemisch unbehandeltes Industrierestholz und Gebrauchtholz genutzt. Für letzteres kommen häufig stationäre Schredder zum Einsatz. Zum Beispiel in holzverarbeitenden Betrieben wie Tischlereien oder Zimmereibetriebe. Mitunter erhalten Holzhackschnitzel aus der Landschaftspflege und aus landwirtschaftlichen Kurzumtriebsplantagen (KUP) zunehmendes Interesse.

Beim Energiegehalt der Hackschnitzel, spielt die Hackgutqualtiät eine große Rolle, denn die unterschiedlichen Kesselsysteme sind meistens nur auf eine bestimmte Güteklasse ausgelegt. Weicht diese von den Herstellerangaben zum Referenzbrennstoff ab, ist ein störungsfreier, emissionsarmer sowie effizienter Anlagenbetrieb gefährdet. Man unterscheidet folgende Qualitätsparameter: Partikelgröße und Feinanteile, Heizwert, Wassergehalt, Aschegehalt und Fremdstoffe.

Deswegen sollten Anlagenbesitzer beim Kauf ihrer Hackschnitzel auf die Norm EN ISO 17225-4 achten. Diese bezieht sich ausdrücklich auf die Nutzung von Holzhackschnitzeln in Kleinfeuerungsanlagen.

Qualitätsklasse Einheit A1 A2 B1 B2
Herkunft nach DIN EN ISO 17225-1 1.1.1 Vollbäume ohne Wurzeln[a]
1.1.3 Stammholz
1.1.4 Waldrestholz
1.2.1 Chemisch unbehandelte Holzrückstände
1.1.1 Vollbäume ohne Wurzeln[a]
1.1.3 Stammholz
1.1.4 Waldrestholz
1.2.1 Chemisch unbehandelte Holzrückstände
1.1 Wald- und Plantagenholz sowie anderes naturbelassenes Holz[b]
1.2.1 Chemisch unbehandelte Holzrückstände
1.1 Wald- und Plantagenholz sowie anderes naturbelassenes Holz[b]
1.2 Restholz aus der Industrie
1.3 Gebrauchtholz, chem. unbehandelt
Wassergehalt m.-% ≤ 10 oder ≤25 ≤ 35 max. Wert angeben max. Wert angeben
Aschegehalt m.-% in TM ≤ 1,0 ≤ 1,5 ≤ 3,0 ≤ 3,0
Heizwert MJ/kg min. Wert angeben min. Wert angeben min. Wert angeben min. Wert angeben
Schüttdichte (Anlieferungszustand) kg/srm ≥ 150
≥ 200
≥ 150
≥ 200
≥ 250
≥ 300
min. Wert angeben min. Wert angeben

[a] ohne Klasse 1.1.1.3 (Kurzumtriebsplantagenholz), falls der Brennstoff von belasteten Flächen stammt

[b] ohne die Klassen 1.1.5 (Stümpfe/Wurzeln) und 1.1.6 (Rinde)

Pellets – Brennstoffe mit hohem Heizwert

Nahaufnahme von Holzpellets

Holzpellets sind ein moderner umweltfreundlicher Brennstoff, der sich durch einen hohen Heizwert und eine praktische Handhabung auszeichnet. Hergestellt werden sie aus naturbelassenen Holz-abfällen der holzverarbeitenden Industrie und werden unter hohem Druck zusammengepresst. Als Bindemittel dient der natürliche Holzbestandteil Lignin. Des Weiteren haben Pellets anders als Stückholz dank ihrer sehr geringen Restfeuchte und ihrer homogenen Zusammensetzung einen äußerst hohen Energiegehalt. Außerdem ist ihre Größe genormt, wodurch eine Pelletheizung in der Regel vollautomatisch arbeitet. Die für die private Pelletheizung angebotenen Holzpellets haben in der Regel einen Durchmesser von 6 mm und eine Länge von ca. 1 cm bis 4 cm.

Für den störungsfreien Betrieb von Pelletheizungen sollte sich unbedingt an die in den Betriebsanleitungen angegebene Mindestanforderung an die Pellet-Qualität gehalten werden. Die Qualitätsanforderungen für Holzpellets sind in Deutschland in der Norm DIN EN 14961-2 beschrieben. Größere Biomasseheizungen wie zum Beispiel unsere RHK-AK Modellen können auch sogenannte Industriepellets verheizen. Diese weichen produktionsbedingt von den Standardmaßen ab, sind aber preislich attraktiver.

Damit die Holzpellets einwandfrei und effektiv verbrennen, müssen sie unbedingt trocken gelagert werden. Als Lagerraum eignen sich Silos oder unterirdische Zisternen. Wer seine bisherige Ölheizung durch eine neue Pelletheizung ersetzen möchte, kann auch den vorhandenen Lagerraum im Keller nutzen.

Auf die Qualität der Holzpellets haben auch der Transport und die Einbringung der Holzpellets in das Silo bzw. den Lagerraum des Kunden Einfluss. Dabei entsteht durch die mechanische Beanspruchung ein erhöhter Feinanteil in der Pelletladung. Ein zu hoher Feinanteil kann sowohl zu Störungen an Förderschnecken führen als auch das Verbrennungs- und Emissionsverhalten der Pelletheizung negativ beeinflussen. Unsere verschiedenen Bunkerfüllsysteme sorgen für eine schonende und effiziente Beförderung und Einlagerung des Brennstoffs.

Säge- und Hobelspäne – Aus Abfallprodukten Biomasse Brennstoff gewinnen

Nahaufnahme von Sägespänen

Abfallprodukte bei der Holzproduktion energetisch nutzen. Tischlereien und Zimmereien. Egal ob mit Hobelmaschine, Kreissäge, Schleifmaschine oder CNC Maschine, bei der Bearbeitung von Holz fallen jede Menge Holzabschnitte, Schleifstaub und Sägeabfall an. Diese können mit unseren stationären Holzschreddern ideal weiterverarbeitet werden. Damit lässt sich Restholz 100 % als Energiequelle nutzbar machen und Betriebe können mit einer Biomasseheizung Ihren eigenen Energiebedarf decken oder je nach Größe umliegende Gebäude sogar mitversorgen. Mit den verschiedenen Austrag- und Transportelementen aus dem Zubehör und unserem vielfältigen Produktprogramm haben wir eine Lösung für jeden Anwendungsbereich.

Die Energiepreisentwicklung in Deutschland

Holzbasierende Brennstoffe wie Holzhackschnitzel bieten einen kosteneffektiven Vorteil. Besonders Hackschnitzel weisen seit Jahren eine stabile Preisentwicklung auf. Mit Heizomat-Anlagen lässt sich zudem preiswerteres Hackgut aus Resthölzern, Straßenbegleitgrün und Durchforstungshölzern effektiv nutzen.

Im Gegensatz dazu sind die Energiekosten für Gas und Öl, vor allem zwischen 2000 und 2009, deutlich gestiegen. Da der Gaspreis an den Ölpreis gebunden ist, führte dies auch zu einem schnelleren Preisanstieg bei Gas im Vergleich zu den tatsächlichen Förderkosten. In Deutschland kommen noch die EEG-Umlagen hinzu. Der Ölpreis selbst hat in den letzten Jahren ebenfalls zugenommen. Obwohl der Rohölpreis manchmal sinkt, sorgt die instabile politische Situation in vielen Ölförderländern für eine unzuverlässige Preisentwicklung in der Zukunft.

Grafik zum Vergleich von Brennstoffen

Was kommt am Ende dabei raus?

Im Idealfall entstehen bei der Verbrennung von Biomasse aus Holz CO₂, Asche und Wasser. Die Verbrennung von Holz wird dennoch als CO₂-neutral bezeichnet, da während des Verbrennungsprozesses nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wird, wie zuvor während der Photosynthese beim Wachsen aufgenommen wurde. Somit ergibt sich ein geschlossener Kohlenstoffkreislauf. Die Feinstaub- und Ascheanteile, die während der Verbrennung freigesetzt werden, werden von unseren Heizungen mithilfe von Partikelabscheidern und Lambdasonden überwacht und herausgefiltert. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz gibt vor, welche Werte je nach Anwendungsfall erreicht werden müssen.

Eine effiziente Verbrennung des natürlichen Rohstoffs Holz in modernen Heizkesseln ist eine gute und kostengünstige Alternative zum Heizen mit Öl oder Gas. Zudem ist das Heizen mit einem Heizkessel mit Biomasse CO₂-neutral und trägt zu einem nachhaltigen Schutz der Umwelt bei.

Fazit

Die Verwendung naturbelassener Biomasse als Brennstoff für die Energiegewinnung bietet eine umweltfreundliche Alternative, die sich durch einen geschlossenen Kohlenstoffkreislauf auszeichnet. Biomasseheizungen, die Holzhackschnitzel, Pellets oder Säge- und Hobelspäne nutzen, ermöglichen eine CO₂-neutrale Verbrennung und tragen somit zu einem nachhaltigen Umweltschutz bei. Der Einsatz regenerativer Brennstoffe wie Holz erweist sich als kosteneffektive Lösung, insbesondere angesichts der stabilen Preisentwicklung von Holzhackschnitzeln. Im Vergleich zu fossilen Energieträgern wie Gas und Öl

Hi, ich bin Jan und Teil des Autorenteams. Gemeinsam mit meinen Kollegen möchte ich unsere Leser mit informativen und interessanten Inhalten auf dem neuesten Stand halten damit sie die Energiewende verstehen und aktiv dazu beizutragen können.

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