Tierwohl, Energie und Wirtschaftlichkeit: Neue Wege in der Viehzucht
In der modernen Viezucht ist Wärme ein entscheidender Produktionsfaktor. Ob in der Hähnchenmast, Schweinemast oder Putenaufzucht. Besonders in der Geflügelmast ist der Wärmebedarf enorm. Beim Einstallen benötigen Küken in den ersten Lebenswochen eine Umgebungstemperatur von etwa 30 bis 35 °C – eine Voraussetzung für gesundes Wachstum und stabile Entwicklung. Eine zuverlässige und wirtschaftliche Wärmeversorgung in der Tiermast ist daher unverzichtbar.

Geflügelaufzucht ist ein energieintensiver Prozesse
Hohe Temperaturen beim Einstallen mit bis zu 35 C° und im späteren Verlauf von 25 C°
Die bisher gängigen Gasheizungen werden zunehmend zur Kostenfalle und zum Planungsrisiko. Steigende Energiepreise, die massive CO₂-Bepreisung ab 2027 und die geplante Abschaltung vieler Gasnetze stellen Landwirte und Viehzüchter vor große Herausforderungen. Gleichzeitig verlangt das GEG neue Heizsysteme mit mindestens 65 % erneuerbarer Energie. Vor diesem Hintergrund suchen immer mehr Betriebe nach nachhaltigen Alternativen, die zuverlässig und wirtschaftlich sind.
Das zeigt auch das Beispiel von Familie Eilers aus Hüven im Emsland: Der Betrieb hat bereits die dritte Biomasseheizung von Heizomat und ist von dem Konzept in der Viehzucht überzeugt.
Energiekostenverteilung in der Viehzucht, hier Ferkelaufzucht (kWh/Tier/Jahr)
Quelle: Landtechnik Ausgabe 6.2009
Herausforderung – Fossile Heizsysteme werden zum Risiko
Viele Landwirte und Viehzüchter setzen heute noch auf Gasheizungen, oft aus Gewohnheit oder wegen der vermeintlich geringen Anschaffungs- und Betriebskosten. Doch diese Entscheidung wird zunehmend zur Kosten- und Zukunftsfrage. Was früher als sicher und günstig galt, wird nun durch politische Auflagen, Preisschwankungen und technische Abhängigkeiten immer riskanter.
Steigende Gaspreise und unsichere Versorgung
Die Gaspreise sind in den letzten Jahren stark gestiegen und bleiben unberechenbar. Selbst wenn kurzfristige Preissenkungen Entlastung versprechen, ist die Abhängigkeit von Importen und internationalen Märkten groß.
Bereits ein kalter Winter oder geopolitische Spannungen bei unzureichend gefüllten Gasspeichern – wie aktuell im 4. Quartal 2025 – können die Energiepreise erneut drastisch steigen (Quelle: NDR). Für Mastbetriebe mit hohem Wärmebedarf bedeutet das unmittelbare und kaum kalkulierbare Mehrkosten.
CO₂-Bepreisung: Neue Pflichtabgabe ab 2027
Ab 2027 greift der europaweite CO₂-Zertifikatehandel auch im Wärmesektor.
Das bedeutet: Für jede Tonne CO₂, die bei der Gasverbrennung entsteht, muss künftig gezahlt werden – Schätzungen liegen zwischen 150 und 355 Euro pro Tonne CO₂.
Für einen typischen Hähnchen- oder Schweinemastbetrieb bedeutet das jährliche Zusatzkosten von mehreren tausend Euro. Wie stark sich diese Belastung konkret auswirken kann, zeigt eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung am Beispiel eines Hähnchenmastbetriebes wie dem von Familie Eilers.
CO2-Bepreisung ab 2027
Verschiedene, mögliche Szenarien einer CO2-Bepreisung bei fossilen Brennstoffen über die nächsten Jahre.
Rückbau der Gasnetze: Teure Infrastruktur für wenige
Mit der politisch gewollten Abkehr von fossilen Energien sinkt die Zahl der Gasnutzer. Dadurch steigen die Netzentgelte für die verbleibenden Anschlüsse. In vielen Regionen zahlen Haushalte und Betriebe schon heute mehrere hundert Euro jährlich allein für die Netzinfrastruktur – ein Trend, der sich mit jedem abgeschalteten Anschluss verstärken wird. Immer mehr Städte beschließen aus diesem Grund eine komplette Gasnetzstilllegung.
Gesetzlicher Druck: Fossile Heizsysteme vor dem Aus
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verlangt bei Heizungserneuerungen den Einsatz von mindestens 65 % erneuerbarer Energie. Wer heute noch eine Gasheizung betreibt, muss sich also mittelfristig auf Nachrüstpflichten oder einen kompletten Umstieg einstellen.
Gleichzeitig verpflichten kommunale Wärmepläne Städte und Gemeinden, bis 2028 klimaneutrale Wärmelösungen vorzulegen – fossile Energieträger passen dort schlicht nicht mehr hinein.
Für Tiermastbetriebe wird die Gasheizung zur Sackgasse. Sie verursacht steigende Kosten, regulatorischen Druck und unsichere Zukunftsaussichten. Wer jetzt noch auf fossile Energie setzt, heizt im wahrsten Sinne auf Zeit und verliert langfristig an Wettbewerbsfähigkeit.
Praxisbeispiel – Familie Eilers zeigt, wie’s geht
Ein gutes Beispiel für den erfolgreichen Umstieg auf eine nachhaltige Wärmeversorgung in der Viehzucht zeigt das Projekt von Familie Eilers.
Der landwirtschaftliche Familienbetrieb bewirtschaftet mehrere Hähnchenmastställe mit zusammen rund 80.000 Tieren und versorgt ein Wohnhaus sowie 6 zusätzliche Wohneinheiten über ein Nahwärmenetz. Der Wärmebedarf ist enorm. Die Ställe müssen ganzjährig konstant temperiert bleiben, um Tierwohl und Wachstum sicherzustellen.
Entscheidung: Unabhängigkeit durch Hackschnitzelheizung
Nachdem bereits eine kleinere 60 kW Anlage für die Wohnobjekte und eine 650 kW Hackschnitzelheizung für weitere Stallungen installiert waren, entschied sich Familie Eilers auch an diesem Standort mit vier Hähnchenställen für eine moderne Biomasseanlage.
Ausschlaggebend war dabei nicht nur der ökologische Gedanke, sondern vor allem die wirtschaftliche Perspektive: Mit eigenem Waldhackgut deckt der Betrieb seinen Wärmebedarf künftig autark, CO₂-neutral und vor allem preisstabil.
„Wir wollten unabhängig werden – von Gaspreisen, Zertifikaten und politischer Unsicherheit. Mit der Hackschnitzelheizung wissen wir genau, was uns die Wärme kostet – und dass sie aus unserem eigenen Wald kommt.“ – Martin Eilers

Heizzentrale mit RHK-AK 400
Die alte Heizzentrale beherbergt jetzt auch den neuen Biomassekessel samt Emissionstechnik und Abgaswärmetauscher.
Umsetzung: Maßgeschneiderte Anlage für Dauerbetrieb
Die neue Anlage, ein Heizomat RHK-AK 400PZ, wurde speziell für den Dauerbetrieb in der Tiermast ausgelegt. Mit 400 kW Nennwärmeleistung, zwei Pufferspeichern à 7.500 Litern und moderner Regelungstechnik versorgt sie an diesem Standort alle vier Mastställe zuverlässig mit Wärme.
Ein elektrostatischer Feinstaubabscheider und ein Multizyklon sorgen für niedrigste Emissionswerte und Einhaltung der Umweltstandards. Ein wichtiger Aspekt, um gesetzlichen Anforderungen und Nachweispflichten bei dieser Prozesswärmeanlage gerecht zu werden.

Technische Planung
Lösung – Hackschnitzelheizung als Zukunftsmodell für die Viehzucht
Immer mehr Tiermastbetriebe in Deutschland erkennen: Die Zukunft der Wärmeversorgung liegt in der Biomasse. Besonders Hackschnitzelheizungen bieten eine praxistaugliche, wirtschaftliche und gesetzeskonforme Lösung für die besonderen Anforderungen der Tiermast. Egal ob Hähnchen- oder Schweinemast.
Moderne Hackschnitzelheizungen sind speziell für den kontinuierlichen Betrieb in landwirtschaftlichen Anlagen entwickelt. Dank automatischer Brennstoffzufuhr, bedarfsgerechter Leistungsregelung und robuster Bauweise laufen die Systeme vollautomatisch und wartungsarm.
Über Pufferspeicher lässt sich die Wärme effizient verteilen – ein Muss bei wechselnder Belegung einzelner Ställe oder saisonalen Temperaturschwankungen und für die notwendige Betriebssicherheit.
Kreislaufwirtschaft im Betrieb – Wärme aus eigenem Wald
Ein entscheidender Vorteil der Biomasseheizung in der Landwirtschaft ist die Möglichkeit, eigene Ressourcen direkt im Betrieb zu nutzen. Viele Landwirte besitzen Waldflächen oder forstwirtschaftliche Nebenprodukte, die sich hervorragend zur Energiegewinnung eignen. Andere wiederum sind gut vernetzt und können Hackschnitzel günstig und regional beziehen.
Unabhängigkeit beginnt im eigenen Wald: Null-Kosten-Wärme
Wie bei Familie Eilers stammt das Brennmaterial oft aus dem eigenen Forstbetrieb. Holz, das durch Pflegeeingriffe, Durchforstungen oder Borkenkäferbefall anfällt, wird vor Ort mit einem mobilen Trommelhacker gehackt und in der Hackschnitzelheizung energetisch genutzt.
Diese Form der Nutzung schließt den Kreislauf: Das Holz wächst nach, bindet CO₂ während seiner Lebenszeit und gibt es bei der Verbrennung wieder frei – ein geschlossener CO₂-Kreislauf, der keine fossilen Emissionen erzeugt. Während fossile Brennstoffe über tausende Kilometer transportiert werden, bleibt die Energie aus Holz in der Region. Das stärkt die lokale Wirtschaft, reduziert Transportemissionen und schafft Wertschöpfung vor Ort.
CO₂-Kreislauf von Biomasse:
Bäume speichern bei der Photosynthese Sonnenenergie in Form von Kohlenstoff (C) und geben Sauerstoff (O₂) ab. Bei der Verbrennung von Holz wird das zuvor gebundene CO₂ wieder freigesetzt – bleibt jedoch im natürlichen Kreislauf. Deshalb gilt Wärme aus Biomasse als klimaneutral.
Mehrwert Wald: Ökologie und Klimastabilität
Die Nutzung von Energieholz aus eigenem Wald geht Hand in Hand mit einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Viele Betriebe nutzen den Heizungsumstieg auch, um ihre Wälder klimastabil umzubauen. Zum Beispiel von reinen Fichtenmonokulturen hin zu artenreichen Mischwäldern. So auch Familie Eilers. Für die entnommenen Nadelholzbäume werden regionaltypische Laubbäume wieder aufgeforstet. Dadurch werden die Flächen langfristig widerstandsfähiger gegen Schädlinge, Trockenheit und Stürme. So entsteht eine ökologische Diversität mit Mehrwert, die weit über die reine Energieerzeugung hinausgeht.
Förderung & Gesetze – Staatliche Unterstützung und Pflichten im Blick
Der Umstieg auf eine Hackschnitzelheizung wird auch finanziell gefördert. Zugleich steigen die gesetzlichen Anforderungen an Heizsysteme stetig. Wer frühzeitig auf erneuerbare Wärme setzt, erfüllt alle Vorgaben und sichert sich wertvolle Zuschüsse.
BAFA-Förderung: Bis zu 60 % Zuschuss für landwirtschaftliche Betriebe
Über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können Landwirte im Rahmen des Förderprogramms „Modul 2 – Prozesswärme aus erneuerbaren Energien“ attraktive Zuschüsse beantragen. Gefördert wird der Einsatz von Biomasseanlagen in Betrieben, die Wärme für Produktionsprozesse, wie etwa die Viehzucht bereitstellen.
Förderhöhe (Stand 2025):
Förderfähig waren bei diesem Projekt unter anderem:
Beispiel: Für Investitionen in Prozesswärme-Technologien zum Beispiel in Form einer Biomasseheizung stehen attraktive Fördermittel zur Verfügung: Bei einer Investitionssumme von 400.000 Euro sind Zuschüsse von bis zu 240.000 Euro möglich.
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Für landwirtschaftliche Betriebe sind bis zu 60 % Zuschuss möglich – zum Beispiel für eine Hackschnitzelheizung zur Prozesswärmeerzeugung. Wir übernehmen die ordentliche Antragsstellung für Dich. Lass Dich dazu kostenlos bei Dir vor Ort von unseren Experten beraten.
Gebäudeenergiegesetz (GEG): 65 % erneuerbare Energie Pflicht
Seit 2024 gilt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in neuer Fassung. Es schreibt vor, dass neue Heizsysteme mindestens 65 % erneuerbare Energie nutzen müssen. Eine Biomasseheizung erfüllt diese Vorgabe automatisch, sofern sie mit nachhaltigem Brennstoff betrieben wird und die technischen Anforderungen erfüllt (§ 71g GEG).
Für landwirtschaftliche Betriebe bedeutet das: Mit einer Hackschnitzelheizung ist der Betrieb gesetzeskonform und vermeidet Nachrüstpflichten oder zukünftige Einschränkungen beim Heizungstausch.
RED III: EU-Richtlinie bestätigt Holzenergie als erneuerbar
Holzheizungen haben in den letzten Jahren Vertrauen verloren. Unklare politische Aussagen, plötzliche Kurswechsel und eine wenig transparente Kommunikation haben bei vielen Landwirten, Betrieben und Kommunen für erhebliche Verunsicherung und Investitionsstopps gesorgt. Doch Holz ist und bleibt wissenschaftlich belegt CO₂-neutral und erneuerbar. Das ist EU-rechtlich gesichert und politisch gewollt. Die RED III (EU/2023/2413) bestätigt: Nachhaltig erzeugte Holzenergie bleibt förderfähig und anerkannt. Familie Eilers erfüllt alle Voraussetzungen und ist mit ihrer Biomasseheizung bestens für die Zukunft des Energiemarkts aufgestellt.
Kommunale Wärmeplanung: Pflicht und Chance zugleich
Bis spätestens 2028 müssen alle deutschen Kommunen einen Wärmeplan erstellen, der den Weg zur klimaneutralen Energieversorgung aufzeigt.
Für Landwirte ergeben sich daraus neue Möglichkeiten:
Wer frühzeitig in erneuerbare Wärmequellen investiert, positioniert sich als Teil der lokalen Energiewende – und kann sogar zusätzliche Einnahmen als Wärmelieferant erzielen.

Heizomat RHK-AK 60
Mit 60 kW Nennwärmeleistung versorgt diese Hackschnitzelheizung das Hauptwohnhaus und sechs weitere Wohneinheiten über ein Nahwärmenetz mit Wärme.
Wirtschaftlichkeitsbetrachtung – Hackschnitzelheizung vs. Erdgas
Eine der zentralen Fragen für jeden Tiermastbetrieb lautet: Lohnt sich der Umstieg auf Biomasse? Die Antwort ist eindeutig – ja. Ein Kostenvergleich zwischen Erdgas und Hackschnitzelheizung zeigt, wie groß die wirtschaftlichen Vorteile tatsächlich sind.
Rechenbeispiel: 400 kW Hackschnitzelanlage im Dauerbetrieb
Ein moderner Hackschnitzelkessel mit 400 kW Leistung und rund 1.800 Vollaststunden pro Jahr verbraucht theoretisch etwa 990 m³ Holzhackschnitzel. Dieser Energieeinsatz entspricht rund 75.000 m³ Erdgas. Bei einem aktuellen Gaspreis von 0,88 €/m³ ergibt sich daraus eine jährliche Einsparung von etwa 33.400 Euro gegenüber dem Betrieb mit Erdgas.
Auf einen Zeitraum von 20 Jahren gerechnet summiert sich diese Einsparung auf über 2 Millionen Euro – und das ohne steigende Gaspreise durch CO₂-Abgaben einzukalkulieren.
Realität: Fossile Brennstoffe werden stetig teurer
In der Praxis entwickeln sich die Kosten für Erdgas und Heizöl deutlich dynamischer. Ab 2027 greift die europaweite CO₂-Bepreisung aus dem ETS (EU-ETS), die fossiles Heizen weiter verteuert.
Ein Beispiel verdeutlicht die Entwicklung:
| Jahr | CO₂-Preis (€/t) |
Geflügelmastbetrieb (Gas, 720.000 kWh) |
|---|---|---|
| 2025 | 55 € | 7.959,60 € |
| 2030 | 130 € | 18.813,60 € |
| 2035 | 200 € | 28.944,00 € |
| 2040 | 275 € | 39.798,00 € |
| 2045 | 355 € | 51.375,60 € |
Entwicklung der Mehrkosten bei fossiler Energieversorgung – Beispielrechnungen bis 2045
Die Tabelle zeigt die jährlichen Zusatzkosten durch CO₂-Bepreisung für einen Betrieb mit 720.000 kWh Erdgasverbrauch. Die steigenden Preise verdeutlichen die wirtschaftliche Relevanz klimafreundlicher Alternativen. Quelle: Kopernikus-Projekt Ariadne (Studie): Analyse: Einfluss der CO₂-Bepreisung auf den Wärmemarkt.
Ein Tiermastbetrieb wie der Hof Eilers mit einem Verbrauch von 720.000 kWh pro Jahr zahlt 2025 rund 7.960 Euro CO₂-Abgabe – 2045 sind es prognostiziert über 51.375 Euro pro Jahr.
Die kumulierte Belastung über 20 Jahre hinweg bis 2045 liegt bei fast 530.000 Euro zusätzlich – reine Abgaben ohne Mehrwert, die zu den Brennstoff- und Betriebskosten hinzugerechnet werden müssen.
Die Kalkulation zeigt deutlich: Der Umstieg auf eine Biomasseheizung ist besonders für energieintensive Betriebe wie die Tiermast und Landwirtschaft eine wirtschaftliche Entscheidung.
Dank der drastisch steigenden Kosten für fossile Brennstoffe und CO₂-Abgaben und staatlicher Förderprogramme amortisiert sich eine moderne Hackschnitzelanlage trotz höherer Anschaffungskosten deutlich schneller. Schon nach wenigen Jahren beginnen die Einsparungen bei Brennstoff und Abgaben die Investition zu übersteigen. Langfristig spart der Betrieb so Zehntausende Euro pro Jahr.
Mit anderen Worten: Die robuste und vollautomatisierte Anlagentechnik verwandelt die anfänglich hohe Investition in verlässliche, planbare Einsparungen und macht den Betrieb unabhängig von fossilen Energiepreisen.
Fazit
Die Wärmeversorgung in der Tiermast steht vor einem Wendepunkt. Öl- und Gasheizungen sind Auslaufmodelle und werden zunehmend zur finanziellen und regulatorischen Belastung. Steigende Energiepreise, CO₂-Abgaben und der Rückbau der Gasnetze machen fossile Wärmeversorgung unberechenbar. Die Entscheidung von Familie Eilers zeigt, wie es besser geht:
Mit einer modernen Hackschnitzelheizung, gespeist aus eigenem Waldhackgut, versorgen sie ihre Hähnchenmast nachhaltig, wirtschaftlich und gesetzeskonform. Die Investition in Biomasse zahlt sich aus.






