Ein Schritt in Richtung Energiezukunft
Inmitten der niederländischen Landschaft in der Nähe von Enschede traf Frans Koop eine zukunftsweisende Entscheidung: Der komplette Umstieg von fossiler Gasheizung auf eine moderne Biomasseheizung. Gemeinsam mit dp Energietechnik wurde ein Projekt realisiert, das vier Wohnhäuser und ein kleines Schwimmbad energieeffizient und nachhaltig mit Wärme versorgt – bei gleichzeitiger Reduzierung der Energiekosten und des CO₂-Ausstoβes.

Das Anwesen von Frans Koop
Vier Wohngebäude und ein Schwimmbecken mit 144 m³ werden hier von einer Hackschnitzelheizung über unterirdische Rohrleitungen mit Wärme versorgt.
Von Gas zu Biomasse: Warum Frans Koop auf Heizomat setzt
Bis zum Umbau lag der Gasverbrauch auf dem Anwesen von Frans Koop bei rund 18.000 m³ pro Jahr. Diese Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen war nicht nur kostenintensiv, sondern auch klimapolitisch nicht mehr tragbar – zumal steigende CO₂-Preise die Betriebskosten zusätzlich belasten.
Ein schwerer Sturm zerstörte den ursprünglich geplanten Heizraum – und eröffnete damit die Chance für einen kompletten Neubau. Diese neue Ausgangslage nutzte dp Energietechnik, um ein Heizsystem zu entwickeln, das exakt auf die technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen des Projekts zugeschnitten ist. So entstand eine Lösung, die in puncto Planung und Effizienz das volle Potenzial ausschöpft.

Die Heizzentrale
Da der ursprüngliche Heizraum durch einen Sturmschaden unbrauchbar wurde, bot sich die Gelegenheit, die neue Heizzentrale vollkommen frei und optimal nach modernen Anforderungen zu planen und umzusetzen.
Heizomat RHK-AK 100: Effiziente Technik für nachhaltige Wärmeversorgung
Im Zentrum der neuen Anlage steht der Heizomat RHK-AK 100 Biomassekessel. Das System ist mit 100 kW Nennwärmeleistung leistungsstark, robust und flexibel: Es kann sowohl mit Holzhackschnitzeln als auch – wie vom Kunden gewünscht – mit Miscanthus (Elefantengras, Chinaschilf) betrieben werden.

RHK-AK 100
Effizient, emissionsarm und vielseitig einsetzbar – entwickelt für die Verbrennung von Waldhackgut, Biomasse, Pellets und naturbelassener Resthölzer. Die patentierte Aschekette und vollautomatische Wärmetauscherreinigung machen die RHK-AK-Baureihe zur idealen Lösung für Landwirtschaft, Industrie und Nahwärme.
Nachhaltige Brennstoffe: Holzhackschnitzel und Miscanthus
Verfeuert werden regional verfügbare, CO₂-neutrale Holzhackschnitzel (G50 / P45s) mit maximal 30 % Restfeuchte. Auf Wunsch des Kunden wurde das System auch für Miscanthus vorbereitet. Dieses Energiegras wächst schnell, ist ökologisch sinnvoll, bringt jedoch höhere Anforderungen an Abgasreinigung und Genehmigung mit sich.
Hinweis: Die Nutzung von Miscanthus erfordert in vielen Kommunen eine gesonderte Zulassung und den Einsatz eines Keramikschornsteins wegen der speziellen Verbrennungseigenschaften.
Umsetzung mit System: Planung, Bau, Integration
Dank der offenen Fläche vor Ort konnte der neue Heizraum inklusive Brennstoffbunker frei geplant werden. Die gesamte Heizungsanlage wurde auf Bodenniveau errichtet. Die isolierten Rohrleitungen für das Wärmenetz verlaufen frostgeschützt in ca. 80 cm Tiefe zu den Verbrauchsstellen.
Der Heizraum wurde um vier Meter erweitert, um alle Komponenten wartungsfreundlich zu integrieren. Besonderes Augenmerk galt dem stabilen Fundament für den Keramikschornstein, das den Anforderungen des alternativen Brennstoffs Miscanthus gerecht wird.

Befüll- und Austragungstechnik
Über Förderschnecken werden die Holzpellets zu den Kesseln transportiert
Wirtschaftlichkeit und steuerliche Vorteile
Obwohl es in den Niederlanden keine direkten Fördermittel für Biomasseanlagen gibt, lohnt sich die Investition dennoch langfristig. Durch die Energie-Investitionszulage (EIA) können Unternehmer einen Teil der Kosten steuerlich geltend machen. dp Energietechnik informiert seine Kunden über solche Möglichkeiten und empfiehlt die Abstimmung mit einem Steuerberater.
Vorteile auf einen Blick:

Hackschnitzelbunker
Ebenfalls in der Heizzentrale integriert ist der Brennstoffbunker. der bequem mit einem Frontlader befüllt werden kann.
Fazit
Das Projekt von Frans Koop zeigt, wie mit Know-how und dem richtigen Partner eine zukunftssichere Wärmelösung entsteht. Die Kombination aus Heizomat-Technologie, intelligenter Steuerung, flexibler Brennstoffwahl und sauberer Verbrennung macht das System zur echten Alternative für landwirtschaftliche Betriebe, Kommunen und Gewerbebetriebe.
dp Energietechnik liefert dabei mehr als nur die Technik: individuelle Planung, partnerschaftliche Beratung und Praxiserfahrung. Ein Projekt, das zeigt, wie die Wärmewende vor Ort erfolgreich umgesetzt werden kann.






