Herausforderungen in der Schweinehaltung
Die Schweinehaltung, angefangen vom Abferkelstall bis zur Mast, ist bekanntlich sehr wärme intensiv und kostspielig. Um wirtschaftlich konkurrenzfähig zu bleiben, sind innovative Lösungen zur Energiekostensenkung von entscheidender Bedeutung. Eine Umstellung von Gas auf eine Hackschnitzelheizung verspricht nicht nur Kosteneinsparungen, sondern auch eine höhere Unabhängigkeit bei der Brennstoffversorgung.
Die Entscheidung von Lars Seeger
Im Herzen des Landkreises Oldenburg realisierte Lars Seeger, ein erfahrener Landwirt aus einer landwirtschaftlich geprägten Familie, ein Projekt zur Wärmeversorgung der Schweinefarm mit einer 200-kW-Hackschnitzelheizung.
Er suchte nach Möglichkeiten, die Energiekosten für seine Schweinefarm zu senken. Die Familie Seeger ist in der Landwirtschaft der Region bestens vernetzt, und Lars Seeger entschied sich für die Umstellung auf erneuerbare Energien, nachdem er bei der Besichtigung eines Nachbarbetriebes auf die Vorteile eines Biomasse-Heizsystems aufmerksam gemacht wurde. Zum einen wurde über die Nutzung von Holzhackschnitzel als Energieträger und den damit verbundenen Voraussetzungen gesprochen, zum anderen tauschte man sich über die Erfahrungen mit der Firma dp Energietechnik und der installierten Anlagentechnik aus.
Eine umfassende Beratung und die Entwicklung eines maßgeschneiderten Konzepts unsererseits überzeugten ihn schließlich.

Biomasseheizung RHK-AK 200
Schweinehaltung ist sehr wärme intensiv und kostspielig. Eine Hackschnitzelheizung ist eine mögliche Lösung um Energiekosten zu senken.
Technische Details
Das Biomasse-Heizsystem hat eine Nennwärmeleistung von beeindruckenden 200 kW, was sicherstellt, dass der Wärmebedarf des Betriebs zuverlässig gedeckt wird. Es handelt sich um ein modernes System, das zuverlässig arbeitet, um die rauen Anforderungen des landwirtschaftlichen Betriebs zu erfüllen. Durch Nahwärmeleitungen werden Sauenställe, Ferkelaufzuchtställe und ein Wohnobjekt versorgt.

Gelenkarmaustragung
Machte eine sichere, vollautomatische, komfortable Hackschnitzelverbrennung möglich und sorgt für einen problemlosen Transport des Heizmaterials vom Bunker zur Feuerungsanlage.
CO₂-Vergleich und Energiekosten
Die Umstellung auf das Biomasse-Heizsystem führte zu erheblichen Kosteneinsparungen bei den Energiekosten von Lars Seegers Schweinefarm. Die Amortisationszeit für die Investition in das System ist beeindruckend kurz, was die Wirtschaftlichkeit des Projekts unterstreicht.
Die Umstellung auf erneuerbare Energien hat zu einer erheblichen Reduzierung der CO₂-Emissionen geführt. Jährlich entfallen etwa 113 Tonnen CO₂ im Vergleich zu einer Ölheizung und etwa 83 Tonnen CO₂ im Vergleich zu einer Gasheizung die sonst beim verbrennen der fossilen Energieträger freigestzt worden wären. Dieses Projekt ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie sich die CO₂-Bilanz gegenüber eines fossilen Heizsystems verändert kann.

Hackschnitzellager
Mit einem Frontlader Leicht zu befüllen und über die Gelenkarmaustragung direkt mit dem Kesselverbunden.
Fazit
Das Referenzprojekt bei Lars Seeger’s Schweinefarm in Großenkneten zeigt, wie sich Hackschnitzelheizung und Wirtschaftlichkeitsziele kombinieren lassen. Dieses wegweisende Projekt hat nicht nur die Energiekosten für die Schweinehaltung erheblich reduziert, sondern auch dazu beigetragen, die fossilen CO₂-Emissionen zu vermeiden. Es dient als Inspiration und Vorbild für andere Landwirte, die nach geeigneten Lösungen zur Energieversorgung für ihren Betrieb suchen. Die dp Energietechnik GmbH ist ein verlässlicher Partner für alle Fragen rund um erneuerbare Energien und zeigt, wie zukunftsweisende Lösungen in der Landwirtschaft realisiert werden können.








