Kurzinformationen zu dieser Referenzanlage
Projektberater:
Alfred Chamoun
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Referenzart:
Wärmetechnik
Typ:
300 kW - 500 kW
Energieträger:
Säge- und Hobelspäne
Anwendungen:
Holzverarbeitung

Wärme aus eigenen Produktionsresthölzern

Der niederländische Tischlereibetrieb Troost ist bekannt für ihre hochwertigen Fensterrahmen und Türen, die zur energetischen Sanierung und Effizienzsteigerung von Häusern beitragen. Doch auch beim eigenen Energiebedarf setzt Geschäftsführer Jan Troost konsequent auf moderne Technik: Mit einer Biomasseheizung von dp Energietechnik nutzt der Betrieb das eigene Restholz, um die Produktions- und Gebäudewärme kosteneffizient zu sichern.

Luftaufnahme der Tischlerei Troost

Tischlerei Troost aus Nieuwleusen

Die Troost Timmerfabriek BV ist ein mittelständischer Tischlereibetrieb, der KOMO-zertifizierte Holzprodukte herstellt und liefert. Das umfangreiche Sortiment deckt sowohl Einzelanfertigungen als auch Großserien ab und umfasst Bauelemente wie Rahmen, Fenster, Türen und spezielle Fassadenschreinereien.

Die Ausgangslage: Alter Kessel am Ende der Lebensdauer

Das Unternehmen stand vor einer Herausforderung: Der bisherige Heizkessel hatte das Ende seiner Lebensdauer erreicht.

Jan Troost war auf der Suche nach einem Ersatz, der nicht nur zuverlässiger und effizienter arbeitet, sondern auch das Potenzial des im Betrieb anfallenden Restholzes optimal nutzen sollte. Eine weitere Anforderung war die Installation in einem eng bemessenen Heizungsraum, was eine äußerst präzise Planung erforderte.

Heizzentrale mit einer 500 kW Holzheizung von Heizomat

HSK-RA 500 Biomasseheizung

Die beim Produktionsprozess anfallenden Hobelspäne und Resthölzer werden abgesaugt, in einem Brennstoffbunker gesammelt und anschließend in der RHK-AK 500 Biomasseheizung thermisch verwertet. Die dadurch erzeugte Energie dient zur Beheizung sämtlicher Produktions- und Büroflächen.

Die Lösung: Heizomat RHK-AK 500 als Maßanfertigung

Für die Umrüstung vertraute Jan Troost auf die Expertise von dp Energietechnik. Installiert wurde eine Heizomat RHK-AK 500 Biomasseanlage, ergänzt durch einen Multizyklon und E-Abscheider für höchste Emissionsstandards. Bei erlaubten 50 mg/m³ liegt das Modell RHK-AK 500 P bei nur 7,00 mg/m³ Staub Nennlast laut BAFA-Liste.

Das Vertrauen in den Partner als ausschlaggebender Faktor:

Ein entscheidender Grund, sich für dp Energietechnik zu entscheiden, lag für Jan Troost nicht nur in der Technik selbst, sondern im Serviceversprechen:

„Für uns war wichtig zu wissen, dass wir im Fall der Fälle sofort Unterstützung bekommen. Das große Ersatzteillager und der 365-Tage-Notdienst von dp Energietechnik geben uns diese Sicherheit – gerade im Produktionsalltag, wo Stillstand keine Option ist und Verlässlichkeit zählt.“ – Jan Troost

Dank der präzisen Planung und Maßanfertigung, konnte die leistungsstarke Anlage optimal in den bestehenden Heizraum integriert werden. Der Raum präsentiert sich heute zwar gut gefüllt, ist aber übersichtlich und für die notwendigen Wartungsarbeiten jederzeit gut zugänglich.

Besonders smart: Der vorhandene Brennstoffbunker konnte beibehalten werden, wodurch zusätzliche Baukosten entfielen. Lediglich das Zufuhrsystem wurde durch ein modernes, perfekt abgestimmtes Heizomat-System ersetzt.

Aschetonne und Pufferspeicher zusammen mit einer Heizomat Biomasseheizung

Heizzentrale und Brennstoffbunker

Durch die maßgefertigte Integration der Heizungsanlage konnten der bestehende Brennstoffbunker und die Heizzentrale beibehalten und somit Baukosten gespart werden. Trotz der leistungsstarken Technik ist der Heizraum übersichtlich und optimal für Wartungsarbeiten zugänglich.

Eigenes Produktionsrestholz: rechnerisch rund 239 t CO₂ Unterschied zur Referenzheizung pro Jahr

Der Brennstoff stammt vollständig aus dem eigenen Betrieb: Restholz, welches bei der Produktion von Türen und Fensterrahmen anfällt, wird automatisch über die Absauganlage in den Bunker geleitet. Troost schlägt damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Er verwertet Betriebsabfall als wertvollen Energieträger und sichert sich so eine kostengünstige Wärmeversorgung.

Mit einer Leistung von 500 kW und rund 1.800 Volllaststunden im Jahr ersetzt die Anlage eine signifikante Menge fossiler Energieträger.

Das Ergebnis ist beeindruckend: Durch die Nutzung des eigenen Restholzes verhindert die Tischlerei Troost Emissionen von jährlich rund 239 Tonnen CO₂ im Vergleich zu einer hypothetischen Ölheizung mit einem Verbrauch von 90.000 Litern Heizöl.

Große Fensterrahmen aus Holz werden lackiert

Produktionsrestholz als Brennstoff im eigenen Betrieb

Durch die Verwertung des eigenen Restholzes in der Biomasseanlage sichert sich die Tischlerei Troost eine Wärmeversorgung mit eigenem Produktionsrestholz.

Ergebnisse & Nutzen im Überblick

Die Umstellung auf die moderne Biomasseanlage hat für die Tischlerei Troost messbare Vorteile gebracht:

Aufbauplanung einer Biomasseheizungsanlage

Technische Planung

Du bist auf der Suche nach einer neuen Heizung für deinen holzverarbeitenden Betrieb?

Möchtest auch Du Deine Heizkosten drastisch senken und auf eine Wärmeversorgung mit Biomasse umstellen? Wir entwickeln die optimale Biomasse-Lösung für Deinen Betrieb – von der Planung über die Montage bis zum 365-Tage-Service.

Fazit

Die Entscheidung der Tischlerei Troost für die moderne Biomasseheizung von dp Energietechnik war eine strategische Investition in die Betriebssicherheit und die eigene Wertschöpfungskette. Das Unternehmen hat sich mit der Zusammenarbeit eine stabil und effizient laufende Heiztechnik, eine perfekt funktionierende Fördertechnik für das Restholz sowie den Vorteil eines schnellen, verlässlichen Services gesichert.

Dadurch profitiert Troost von einer maximalen Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Gleichzeitig unterstreicht der Betrieb seine Nachhaltigkeit: Durch die Nutzung des Produktionsabfalls werden jährlich 239 Tonnen CO₂ vermieden, die sonst bei der Verbrennung von 90.000 Litern Heizöl entstanden wären. Dieses Gesamtpaket macht die Wärmeversorgung zukunftssicher und wirtschaftlich.

Späneheizung in einer Zimmerei - Kostenloses Heizen mit Restholz

Hi, ich bin Alfred und dein Ansprechpartner für Beratungen in den Niederlande und Belgien

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