Ausgangspunkt: Drei Gebäude, drei fossile Heizsysteme
Der Hof der Familie Frede bestand aus mehreren Gebäuden mit unterschiedlichen Heizsystemen. Das Haupthaus aus dem Baujahr 1964 mit rund 200 m² Wohnfläche wurde bislang mit Heizöl beheizt und verbrauchte jährlich etwa 5.000 bis 6.000 Liter.
Ein zweites Wohnhaus mit 136 m² Wohnfläche – der Altenteiler der Familie – wurde über eine Erdgasheizung versorgt. Der jährliche Gasverbrauch lag bei rund 30.000 kWh.
Zusätzlich befindet sich auf dem Hof eine rund 100 m² große Werkstatt. Dort werden unter anderem Rasenmäher für einen angrenzenden Golfplatz repariert. Auch dieses Gebäude wurde bisher über eine eigene Gastherme beheizt, die etwa 28.000 kWh Gas pro Jahr verbrauchte.

Neue Heizzentrale mit 75 kW Hackschnitzelheizung
Hackschnitzelheizung mit 75 kW Leistung in neuer Heizzentrale auf landwirtschaftlichem Hof in Nordrhein‑Westfalen.
Technische Herausforderung: Mehrere Gebäude effizient verbinden
Ziel der Familie war es, die Wärmeversorgung der gesamten Hofanlage zu zentralisieren und gleichzeitig langfristig unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden.
Dabei musste eine Lösung gefunden werden, die:
über eine gemeinsame Anlage versorgen kann.
Eine zusätzliche Herausforderung bestand in der räumlichen Struktur des Hofes. Die Werkstatt liegt etwa 100 Meter vom geplanten Heizraum entfernt und musste über eine Nahwärmeleitung angebunden werden.

Hackschnitzelbunker mit Raumaustragung
Bunker mit Fräsaustragung für Waldhackgut zur Versorgung einer 75 kW Biomasseheizung.
Lösungsstrategie: Zentrale Biomasseanlage mit Nahwärmenetz
Gemeinsam mit dp Energietechnik entschied sich die Familie für eine zentrale Hackschnitzelheizung vom Typ Heizomat RHK‑AK 75P.
Die Anlage wurde in einer eigens errichteten Heizzentrale auf dem Hof installiert und bildet heute das Herzstück der Wärmeversorgung.
Der Brennstoff stammt größtenteils aus regionalem Waldhackgut sowie aus eigenem Wallheckenschnitt.
Zur Systemausstattung gehören unter anderem:

Nahwärmeleitung vom Heizhaus zu Wohnhäusern und Werkstatt
Aus der Heizzentrale heraus werden die Gebäude über Nahwärmeleitungen mit der Wärme aus der 75 kW Hackschnitzelheizung versorgt.
Umsetzung: Neue Heizzentrale als Energiehub des Hofes
Die komplette Anlage wurde in einer neu errichteten Halle installiert, die speziell für die Biomasseanlage geplant wurde.
Von hier aus werden die beiden Wohnhäuser sowie die Werkstatt über ein Nahwärmenetz versorgt. Die Heizkreisregelung erfolgt jeweils direkt in den einzelnen Gebäuden, wodurch die Nutzer ihre Temperaturen individuell steuern können.
Der Kunde selbst ist Heizungsbaumeister und hat Teile der hydraulischen Einbindung in Eigenleistung umgesetzt. Dadurch konnte die Anlage exakt an die vorhandene Infrastruktur des Hofes angepasst werden.

Technische Planung
Ergebnisse: Fossile Heizungen vollständig ersetzt
Mit der neuen Anlage konnte die Wärmeversorgung des gesamten Hofes zentralisiert werden.
Die Biomasseheizung ersetzt heute:
Zusätzlich ist die Anlage bereits auf zukünftige Erweiterungen vorbereitet. Geplante Mietwohnungen auf dem Hof könnten später problemlos in das bestehende Nahwärmenetz integriert werden.
Kundenstimme
„Wir wollten unabhängiger von fossilen Energien werden und die Biomasse nutzen, die auf unserem Betrieb ohnehin anfällt. Mit der Anlage können wir kostengünstig und unabhängig von Gas- und Ölpreisen heizen. Für dp Energietechnik haben wir uns entschieden, weil uns die kompetente Beratung, die robuste Technik und die vielen positiven Erfahrungen aus unserem Bekannten überzeugt haben.“ – Familie Frede

Waldhackgut aus Wallheckenschnitt als Brennstoff für 75 kW Biomasseanlage
Waldhackgut aus Landschaftspflege und Wallheckenschnitt als regionaler Brennstoff für eine 75 kW Hackschnitzelheizung auf landwirtschaftlichem Betrieb.
Interesse an einer ähnlichen Lösung? Wir beraten Dich gerne.
Du planst den Austausch deiner Heizung oder möchtest mehrere Gebäude effizient über eine zentrale Anlage versorgen? Wir entwickeln seit über 50 Jahren maßgeschneiderte Biomasse- und Nahwärmelösungen für landwirtschaftliche Betriebe, Gewerbe und größere Gebäude.
Fazit:
Das Projekt bei der Familie Frede zeigt, wie sich eine gewachsene Hofstruktur mit mehreren Gebäuden über eine zentrale Biomasseanlage sinnvoll bündeln lässt. Eine Heizzentrale, 75 kW Leistung, zwei Pufferspeicher und rund 100 Meter Nahwärmeleitung ersetzen drei einzelne Heizsysteme und nutzen gleichzeitig Hackgut, das auf dem Betrieb ohnehin anfällt.








