Wärme für einen Betrieb mit eigener Holzverarbeitung
Van Aarle Houtbedrijf verarbeitet am Standort Sint-Oedenrode in der niederländischen Provinz Noord-Brabant, etwa 12 km nördlich von Eindhoven Eichen- und Douglasienholz. Das Unternehmen fertigt individuelle Holzkonstruktionen und arbeitet mit einem CNC-gesteuerten Maschinenpark. Bei Zuschnitt und Bearbeitung entstehen Späne sowie weitere unbehandelte Holzreste.
Für die Wärmeversorgung bot sich deshalb eine Späneheizung an, die zum verfügbaren Brennstoff und zum Wärmebedarf des Betriebs passt. Statt nur einen einzelnen Gebäudeteil zu beheizen, übernimmt die 100-kW-Anlage die Versorgung mehrerer Bereiche: der Produktionshallen, der Lagerhallen und des Verwaltungsgebäudes.
Homogener Brennstoff als ideale Vorraussetzung
Ein wesentlicher Vorteil des Projekts liegt in der gleichbleibenden Brennstoffqualität. Van Aarle nutzt überwiegend trockene, unbehandelte Resthölzer aus Eiche und Douglasie, die direkt bei der eigenen Holzverarbeitung anfallen. Durch die homogene Zusammensetzung lässt sich die Feuerung präzise auf den verfügbaren Brennstoff einstellen. Sind Verbrennung, Luftzufuhr und Brennstoffförderung einmal passend abgestimmt, schafft das gute Voraussetzungen für einen stabilen und störungsarmen Anlagenbetrieb.
Auch die niedrige und weitgehend konstante Holzfeuchte wirkt sich positiv aus. Der Kessel muss weniger Energie für die Verdampfung von Wasser aufbringen, die Verbrennung verläuft gleichmäßiger und Leistungsschwankungen lassen sich reduzieren.
Für einen holzverarbeitenden Betrieb hat dieses Konzept mehrere praktische Vorteile. Vorhandene Holzreste bleiben im betrieblichen Energiekreislauf, der Brennstoff muss nicht von außen beschafft werden und die Wärmebereitstellung lässt sich umweltfreundlich und kostengünstig mit den eigenen Produktionsabläufen verbinden.

Heizomat HSK-RA 100 bei Van Aarle in den Niederlanden
100-kW-Restholzheizung für einen Holzverarbeitungsbetrieb in Sint-Oedenrode.
Maschinenabsaugung führt Späne direkt in den Bunker
Die Späne werden an den Bearbeitungsmaschinen abgesaugt und zum Brennstoffbunker transportiert. Dadurch ist die Brennstoffbereitstellung direkt mit der Produktion verbunden.
Das reduziert manuelle Transportwege und schafft einen weitgehend geschlossenen Ablauf:

Brennstoffbunker mit Maschinenabsaugung bei Van Aarle
Maschinenabsaugung führt Holzspäne in den Brennstoffbunker einer 100-kW-Biomasseheizung.
100 kW Späneheizung und 3.000 Liter Puffervolumen
Als Wärmeerzeuger kommt ein Heizomat HSK-RA 100 mit 100 kW Leistung zum Einsatz. Ergänzt wird der Kessel durch einen Pufferspeicher mit 3.000 Litern.
Der Pufferspeicher trennt Wärmeerzeugung und Wärmeabnahme zeitlich voneinander. Das ist besonders bei einem Betrieb mit mehreren Gebäuden und wechselndem Wärmebedarf relevant. Produktionshallen, Lagerflächen und Verwaltungsräume weisen nicht zwangsläufig dieselben Nutzungszeiten oder Temperaturanforderungen auf.
Der Speicher kann Wärme aufnehmen, wenn der Kessel mehr Energie bereitstellt, als unmittelbar benötigt wird. Steigt der Bedarf, steht die gespeicherte Wärme für das Heizsystem zur Verfügung. Dadurch lassen sich Lastschwankungen ausgleichen und unnötig kurze Kessellaufzeiten vermeiden.

Technische Planung
Stabiler Betrieb und schneller Service
Seit der Inbetriebnahme läuft die Anlage nach Angaben des Betreibers stabil. Für Van Aarle sind neben der eigentlichen Heiztechnik vor allem zwei Punkte wichtig: eine schnelle Unterstützung bei auftretenden Problemen und eine hohe Verfügbarkeit von Ersatzteilen.
„Gerade in der Heizperiode war der schnelle Service von dp Energietechnik für mich entscheidend. Da die Anlage Produktion, Lager und Verwaltung versorgt, geben uns die gute Erreichbarkeit und hohe Ersatzteilverfügbarkeit zusätzliche Sicherheit.“ – Eric van Aarle
Die Referenz zeigt damit, dass bei einer gewerblichen Späneheizung nicht allein Kesselleistung und Brennstoffkosten zählen. Für die langfristige Betriebssicherheit sind auch Erreichbarkeit, technische Unterstützung und Ersatzteillogistik relevant.
Späneheizungen für Holzverarbeiter in den Niederlanden
Das Projekt in Sint-Oedenrode ist ein Beispiel dafür, wie sich eine Restholzheizung in einen niederländischen Holzverarbeitungsbetrieb integrieren lässt. Die Kombination aus betriebseigenem Brennstoff, automatischer Absaugung, zentralem Brennstofflager und mehreren Wärmeabnehmern ist auf viele Tischlereien, Sägewerke, Holzbaubetriebe und Hersteller von Holzkonstruktionen übertragbar.
dp Energietechnik begleitet entsprechende Heizomat-Projekte auch grenzüberschreitend. Dabei stehen nicht nur die Auswahl der Heizung, sondern auch Brennstoff- und Lagerlogistik, Pufferspeicher, Wärmenetze und der spätere Service im Mittelpunkt.
Eine vergleichbare Restholzheizung eignet sich insbesondere für Betriebe, die:

Fertigungshalle der Firma van Aarle in den Niederlanden
Die 100 kW Späneheizung versort unter anderem die Fertigungs- und Produktionshallen mit nachhaltiger Wärme. Kostengünstig und unabhängig mit Brennstoff aus dem eigenen Betrieb.
Du möchtest Restholz, Späne oder Hackschnitzel aus Deinem Betrieb effizient für die eigene Wärmeversorgung nutzen?
dp Energietechnik unterstützt Dich bei der Planung, Auslegung und Umsetzung einer passenden Biomasseheizung – inklusive Brennstofflogistik, Pufferspeicher, Anlagenintegration und zuverlässigem Service.
Fazit: Eigene Wärmeversorgung statt externer Abhängigkeit
Mit der 100-kW-Restholzheizung verbindet Van Aarle die Holzbearbeitung direkt mit der Wärmeversorgung des Betriebs. Späne aus der Maschinenabsaugung sowie weitere geeignete Eichen- und Douglasienreste dienen als Brennstoff. Über den Heizomat-Kessel und einen 5.000-Liter-Pufferspeicher werden Produktionshallen, Lagerhallen und Verwaltungsbereiche mit Wärme versorgt.
Das Projekt belegt zugleich, dass dp Energietechnik Heizomat-Anlagen auch für gewerbliche Anwendungen in den Niederlanden umsetzt und den Betreiber nach der Inbetriebnahme mit Service und Ersatzteilen unterstützt.











